Paul Simmonds und Philip "Swill" Odgers
offizielle Band-Website
|
 |
Odgers & Simmonds - das neues Projekt von den beiden Songwriter
von The Men They Couldn't Hang.
Das vor kurem erschienene Album "Baby Fishlips" verhilft
den überstrapazierten Begriff "Low-Fi" zu neuen Ehren,
unverkennbar die Stimmen und Gitarren von Philip "Swill" Odgers
und Paul Simmonds, zeigt das Album dennoch die beiden von einer ganz neuen
Seite. "Baby Fishlips" wurde von Dub Syndicate's Alon Adiri
abgemischt. Die deutsche Pressung enthält 2 Bonustracks. Einer davon
ist "The Trigger", ein Duett von Swill und Mick Thomas (ex-Weddings,
Parties, Anything).
Pressestimmen
"modernen, eingängigen Folk-Pop ohne jeden technischen Schnickschnack"
Folker
"Ein nur am Anfang unauffälliger Klassiker!!" Discover
"Das ist handgemachte Musik, wie man sie nur noch selten findet"
Wochenblatt
Swill erzählt wie das Konzept von 'Baby Fishlips zustande kam: "Schon
seit den Anfängen von T.M.T.C.H. 1984, hatte ich schon immer den
Wunsch etwas einfacheres und simpleres auszuprobieren. In den letzten
zwei Jahren habe ich die Idee oft mit Paul besprochen, und in einer umzechten
Nacht in einer Pub in Acton, im Westen von London, beschlossen wir das
wir das Ding jetzt endlich durchziehen wollte. Einen Monat später
waren wir schon zu Gange im Wohnzimmer der Wohnung über Pauls, ich
am singen mit meinen Kopf unter einem riesigen Lampenschirm (gibt
ein sehr schönes Reverb Effekt musst du wissen), während Paul
seine Akkustik Klampfe bearbeitete. Es war sehr spassig das ganze so aufzunehmen,
man musste bloss die Daumen drücken, das jemand nicht an der Tür
klingelte während eines Takes. Alon Adiri von Dub Syndicate sass
hinter den Reglern, er hat schon mal mit uns gearbeitet und wir mögen
seine Heransgehensweise. Aber es war das erste mal das Paul und ich für
die Produktion selber komplett verantwortlich zeichnete, es ist ein gutes
Gefühl zu wissen das du nur dir selbst die Schuld geben kannst falls
etwas schief geht, aber wenn alles gut läuft ...."
...ob noch weitere Möbelstücke bei den Aufnahmen eine Rolle
spielten erfährst Du hier...
Swill und Paul gingen völlig vorbehaltlos an jedes
Stück heran, nach dem Motto "Let's do it!", und hinterher
sehen wie es geworden ist, sie haben sich selber dabei nicht zu ernst
genommen, und warfen gleich jeglichen technischen Schnickschnack über
Bord. Sie arbeiteten hart und investierten viel Zeit, aber es hat Spaß
gemacht und genau das hört man auch in den Aufnahmen.
Sie wurden auch ziemlich erfinderisch, von dem bereits
erwähnten Lampenschirm und seiner Funktion als Reverb Effekt, gab
es da auch die Mandoline die Paul als Urlaubssouvenir gekauft hatte
und auf den Aufnahmen fleißig einsetzte. Der Erbauer des edlen Instruments
dachte wahrscheinlich nie das die Mandoline irgendwo anders zu Geltung
kommen würde außer als Wanddekoration. Sie war staubig, die
Saiten verrostet und fast unmöglich zu stimmen - dennoch hat sie
wunderschön geklungen. Dann waren da noch diversen Küchenutensilien,
die der Percussion Abteilung eine ganz besondere Note gaben.
Das einzige Zugeständnis das die beiden zu ihrem
"Aufnehmen im Wohnzimmer" Konzept machten war beim abmischen.
Sie beschlossen die Aufnahmen in einem professionellen Studio abzumischen,
Swill erzählt weiter: "Wir haben den Mix in einer einzigen Nacht
fertig gemacht, und als wir am Morgen aus dem Studio stolperten, direkt
in Londons Rush-hour hinein, stanken wir nach Rotwein und zu viele Kippen.
Die Pendler in der U-Bahn starrten mich mißbilligend an, als ich
auf dem Weg nach Hause krampfhaft versuchte nicht im Zug einzunicken,
die Songs der vergangenen Nacht summend, in der Hoffnung das ich nicht
meine Station verpassen würde"
Um die bestmögliche Soundqualität zu gewährleisten
wurden die Mastertapes an Joszi Sorokowski vom White Noise Tonstudio in
Hamburg weitergegeben. Bekannt durch seine Arbeit als Produzent (Cucumber
Men, C.I.A., Stone The Crow, Fehlfarben, Pressgang, Michele Baresi u.v.a.)
und Remixer (u.a. div. Radio-Edits für Chuck Prophet, Tim McGraw,
usw.).
"A living room production, a labour of love, and I can't wait
to do it again" Philip "Swill" Odgers
Unter http://newszine.mediasite.de
kann man ein Interview mit Odgers & Simmonds zu lesen.
The Men They Couldn't Hang ...
... begannen ihrer Karriere 1984, indem sie bei
einer Reihe von "Alternative Country" Festivals auftraten. Den
ersten Live Auftritten folgte die erste Single Veröffentlichung,
eine Cover Version von Eric Bogle's 'Green Fields Of France'. Die Single
wurde ein großer Hit in den U.K. Indie-Charts.
Ihr erstes Album, "Night Of A Thousand Candles",
wurde 1985 veröffentlicht. U.a. mit den Singles 'Ironmasters'
und 'Greenback Dollar'. Im darauf folgenden Jahr nahmen sie ihr zweites
Album "How Green Is The Valley" auf.
Mit ihrem 3. Album 1988, "Waiting For Bonaparte",
wurden T.M.T.C.H. über Nacht Stars in Europa.
Ein Jahr nach "Waiting For Bonaparte" setzten
sie noch einen drauf mit ihrem 4. Album "Silvertown".
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere nahmen sie das
brilliante Album "Domino Club" (1990) auf, mit den Singles:
'Great Expectations', 'Kingdom Of The Blind' und 'The Lion & The Unicorn'.
Leider sollte dies das vorerst letzte Studio Album sein, kurz nach der
"Domino Club" Tour lösten sich die T.M.T.C.H. auf.
1991, kamen sie noch mal zusammen für einen
einzigen Reunion Gig in Londons Town and Country Club. In dieser Nacht
zeigten sie der Welt was sie wirklich sind, eine der besten Live Bands
überhaupt! Dieser unvergeßliche Gig wurde verewigt auf dem
Album "Alive, Alive-O", das später im gleichen Jahr veröffentlicht
wurde.
Zur großen Freude ihrer Fans kehrten T.M.T.C.H.
dann 1996 wieder auf die Bühnen der Welt zurück, mit
neuer Energie und voller Power. Das Comeback Album "Never Born To
Follow", mit der Single 'The Eye', ist eins ihrer Besten. Danach
folgte die "Six Pack EP" (1997), die 'Best Of' Zusammenstellung
"Majestic Grill" (1998), und natürlich umjubelten
Auftritte als nächste Schritte in einer langen Karriere voller Ereignissen
...
zurück
|