John Doe (ist das überhaupt dein richtiger Name?) entstand in Los Angeles im Januar oder Februar 1977 nach einer anstrengenden Anreise aus Baltimore, die Helloween 1976 begonnen hatte. Er ließ sich in Venice, Kalifornien nieder (weil dort die Beatniks lebten), besuchte einen Poesie-Zirkel und traf Exene. Die Band X startete, eine Single wurde aufgenommen, man erregte größere Aufmerksamkeit (1979 standen die Leute noch Schlange um den Block @ the Whisky), unterschrieb bei Slash Records und 1981 war die LA Punk Rock Explosion schließlich auf dem Höhepunkt und vorbei. Die ersten beiden Platten X's vereinten Dichtung & Hard Rock, verbanden sich mit den Vorstellungen & Hirnen des Publikums und auch die Kritiker mochten es. X unterschrieben bei Elektra (weil es auch The Doors & Phil Ochs taten), veröffentlichten weitere fünf LPs, einige Videos, tourten die US und Europa, traten im Fernsehen auf, drehten einen Film (The Unheard Music), missbrauchten Körper & Seele, schrieben darüber, erreichten ein immer breiteres Publikum und die Kritiker suchten sich etwas Neues.

Bis hierhin (1988) hat John Doe bereits in verschiedenen Filmen mitgewirkt, einige Schauspielschulen besucht um sich nicht komplett zu blamieren, wurde als Solo-Künstler auf DGC gesigned, hat noch einmal geheiratet und ein Kind bekommen.

Von Los Angeles nicht länger inspiriert, nimmt er "Meet John Doe" auf (während X eine wohlverdiente Pause einlegen), tourt erneut durch die USA, dreht noch mehr Filme, bekommt ein weiteres Kind, dokumentiert Beziehungen in seinen Songs und will erneut mit X spielen. Zwei Alben von X werden veröffentlicht, das letzte Kind seiner Familie wird geboren, John Doe bringt auf Rhino "KISSINGSOHARD" heraus, schreibt weiteres Material voll neugewonnener Intensität, während die Schauspielerei Fortschritte macht. Von der Suche nach einem neuen Label frustriert, kommt die Rettung in Form von Kill Rock Stars, auf dem "For the Rest of Us" (01/1998) veröffentlicht wird. Touren & neuerliches Songwriting folgen.

John Doe sprach für die Rolle des Sherriffs in Warner Brother's Roswell-Show vor, wurde aber für die Rolle des Dad's der Anführerin engagiert. Doe arbeitete zusammen mit seiner Tochter und Allison Anders & Kurt Voss auch an einem coolen Film über das LA-Unterhaltungs-Business, der Sugar Town heißt. Glücklicher Weise kann John Doe erneut mit Dave Way (Macy Gray, Christina Aguillara) zusammenarbeiten und beendeten die Arbeit an "Freedom Is...". Die virtuelle Veröffentlichung erfolgt auf der Netz-Company Emusic.com und das "richtige" Release erscheint in den Staaten auf spinART und in Europa auf Twah!.

Live Line-up - The John Doe Thing
John Doe - vocals, guitar
D.J. Bonebrake (X & Michael Penn) - drums
Drew Ross (Aimee Mann) - bass

Discographie (Auszug):
Adult Books/We're Desperate, X 1978, (single)
Los Angeles, X 1980
Wild Gift, X 1981
Under the Big Black Sun, X 1982
More Fun in the New World, X 1984
A Minute to Pray, A Second to Die, The Flesh Eaters 1984(?)
Ain't Love Grand, X 1985
Poor Little Critter on the Road The Knitters 1985
See How We Are, X 1987
Live at the Whisky a-go-go on the Fabulous Sunset Strip, X 1988
Meet John Doe, solo 1989 (out of print)
hey Zeus!, X 1993
KISSINGSOHARD, The John Doe Thing 1995
Unclogged, X 1995
For the Rest of Us, The John Doe Thing 1998
Freedom Is . . ., The John Doe Thing 2001 Twah!

Filme in denen er mitgespielt hat (alle, die er ergattern konnte)
LUCKY 13 2000 Chris Wall, Dir.
WILDFLOWERS 2000 Melissa Painter, Dir.
SUGAR TOWN 1999 Allison Anders & Kurt Voss, Dir.
FORCES OF NATURE 1999 Bronwen Hughes, Dir.
CARRIE 2: THE RAGE 1999 Kat Shea, Dir.
DROWNING ON DRY LAND 1999 Carl Colpaert, Dir. BROKEDOWN PALACE 1998 Jonathan Kaplan, Dir.
BOOGIE NIGHTS 1997 Paul Thomas Anderson, Dir.
TOUCH 1997 Paul Schrader, Dir.
THE LAST TIME I COMMITTED SUICIDE
1996 Stephen Kay, Dir.
VANISHING POINT 1996 Charlie Carner, Dir.
GEORGIA 1994 Ulu Grosbard, Dir.
PURE COUNTRY 1992 Chris Cain, Dir.
ROADSIDE PROPHETS 1990 Abbe Wool, Dir.
GREAT BALLS OF FIRE 1988 Jim McBride, Dir.
ROADHOUSE 1988 Rowdy Herrington, Dir.
SLAM DANCE 1987 Wayne Wang, Dir.
SALVADOR 1986 Oliver Stone, Dir.
BORDER RADIO 1985 Allison Anders, Kurt Voss, Dir.
X THE UNHEARD MUSIC 1984
W. T. Morgan, Dir. (Dokumentation)

Fernsehen (die fast guten, die schlimmen & die wirklich miesen Auftritte)
MARTIAL LAW (Huch!)
THE STRIP (nach etwa 6 Episoden abgesetzt)
ROSWELL (genau richtig für die Flimmerkiste)
VERONICA'S CLOSET (Scientology)
PARTY OF FIVE (In diesem Monat muss ich wirklich pleite gewesen sein, freche Teens)


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